Angst oder Glück?

Der moderne Mensch ist durch einen ununterbrochenen Medienkonsum gekennzeichnet. Wir befinden uns praktisch permanent in einer Informationswolke, von der aus ständig Fakten und Nachrichten aus aller Welt auf uns einprasseln.

Leider sind die meisten Nachriten weder für uns wichtig noch sind sie positiv. Nur schlechte Nachrichten verkaufen sich gut. Und so schüren alle Medien freiweg die Ängste der Menschen. Überall und zu jeder Zeit werden wir mit Krieg, Leid und Arbeitslosigkeit konfrontiert. Ob wir das wollen oder nicht, spielt keine Rolle. Wir können uns nur schwer davor schützen und sind der Angstpropaganda meist schutzlos ausgeliefert. Diese negative Informationsflut gibt uns das Gefühl der „bösen“ Welt hilf- und schutzlos ausgeliefert zu sein. Angst und ständige Konfrontation mit Gewalt macht Menschen gefügig und berechenbar. Hier wird den Menschen gezeigt: “Das passiert euch auch, wenn wir nicht wären, wenn wir euch nicht beschützen würden. Ihr braucht uns.“

Doch ist das auch wirklich so?

Leben wir wirklich in einem furchtbaren Chaos, in dem wir hilflos den Mächten ausgeliefert sind? Ist es schlimmer geworden in der Welt?

Ich glaube nicht das dem so ist. Wir leben in einer schlimmen Welt, die wir uns selbst geschaffen haben. Oder besser ausgedrückt: die Andere für uns erschaffen haben, nur wir haben uns nicht genug dagegen gewehrt!

Die Welt an sich ist nicht schlecht. Der Mensch an sich ist nicht schlecht. Alle Menschen wollen doch im Prinzip nur eines: in Frieden und Wohlstand ihre Kinder aufziehen und das Leben genießen. Das verbindet uns alle.

Leider grätschen politische und religiöse Vorstellungen in diese Idylle und zerstören damit das mögliche Paradies.

Doch irgendwann, da bin ich mir sicher, werden alle Menschen eine geistige Reife erlangen, die sie diese einfache Formel erkennen lässt.

Doch bis „irgendwann“ muss man nicht warten. Jeder für sich kann seine eigene kleine Welt schon besser machen. Der erste Schritt könnte sein, sich aus der geistigen Umklammerung unserer „Angstmedien“ zu befreien. Das macht etwas sorgenfreier und auch freier im Kopf. Und wenn man dann noch den Konsumwahn für sich besiegt, mit dem man ja eigentlich die Leere im Kopf und Seele stopfen soll, dann ist man schon einen großen Schritt vorangekommen.

Wahre Zufriedenheit und Glück kommen nun mal ausschließlich von Innen. Alles Materielle vergeht irgendwann, wahres Glück aber bleibt.

Und wer glücklich ist, braucht nicht das neueste und teure Gadget. Das geht auch nur irgendwann kaputt.

Wer glücklich ist, braucht nicht einen LKW zu kidnappen und zwölf unschuldige Menschen zu töten, damit er seinem Schöpfer als Held gegenübertreten kann. Wer glücklich ist, ist heutzutage schon ein Held und muss überhaupt nichts beweisen.

Glück kommt von innen. Also schaut nach innen. Schaltet bewusst öfter das „Außen“ ab. Lernt euch und eure Bedürfnisse kennen und lasst euch nicht länger erzählen wer ihr seid und was ihr braucht.

Seid öfter glücklich und zufrieden. Seht das Positive und Schöne. Wer glücklich ist, der ist stark.

Ich wünsche euch Glück und Stärke!

1 Comment

  • Regina Raab

    11. Januar 2017 at 19:21 Antworten

    Du hast vollkommen recht mit dem, was du schreibst. Ich bin auch der Meinung, dass es uns besser geht, wenn die große Medienflut minimieren, die Nachrichten drosseln, unseren Konsum einschränken. Das brauchen wir alles nicht. Es kommt einem wirklich so vor, als sei die Welt schlimmer geworden. Ist sie auch. Dort wo Krieg herrscht. Aber wer sich mit positiven Menschen umgibt, und davon gibt es auch sehr viele, dem geht es gut. Dem kann es gut gehen. Ich tue das und deshalb empfinde ich auch keine Angst. Ich vertraue auf die Vernunft unserer Kinder. Ich vertraue noch und glaube an den Frieden.

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